Gesinnungsstreit im Forum

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    • Gesinnungsstreit im Forum

      Natürlich hat in einem Bikerforum der Einwand, sich auf Motorradspezifisches zu beschränken, eine gewisse Berechtigung. Das Motorradspezifische ist die uns verbindende Idee und Beschäftigung. Nur, was sind motorradspezifische Themen? Solche technischer und organisatorischer Natur?

      Auf den Motorrädern sitzen Menschen. Sehr unterschiedliche, wie wir in den aktuellen Threads wieder feststellen.
      Menschen, von denen sich manche, wenn sie sich auf der Straße begegnen, grüßen. Andere erzählen beim Touren-Cappuccino von ihrem Beruf, ihrer Familie, von Freuden und Nöten.

      Damit gehört für mich zum Motorradspezifischen auch das Zwischenmenschliche bis hin zum Streitgespräch über Gesinnungsfragen dazu.

      Gehört zum "Bikergeist" nicht auch, für eine Überzeugung einzustehen? Zeigen, was einem wichtig ist und dabei immer auch den anderen in Würde begegnen?

      Also streitet ruhig,
      aber mit Würde,
      damit wir wissen
      "wessen Geistes Kinder"
      wir sind.

      Hand zum Gruß - Jan
    • @winterd und nairolf:
      "Lass doch gut sein..." -
      Naja, dafür ist es eventuell jetzt zu spät, denn mein Thread ist ja schon geschrieben und geäußerte Worte kann man nicht zurücknehmen. Umso verantwortungsvoller sollten wir natürlich damit umgehen.

      Ich sehe allerdings hinter der unter dem Thema Gottesdienst geführten Auseinandersetzung "der beiden" nicht nur eine sinnlose oder lästige Erscheinung.

      Die sehr konfrontativ geführte Auseinandersetzung unterschiedlicher Überzeugungen scheint mir in ihrem Duktus schon auch beispielhaft für die aktuellen, polarisierenden Strömungen in unserer Gesellschaft zu sein (Die Worte Klimawandel und Klimawahn sind z. B. gefallen).

      Wenn wir aber grundsätzlich unterschiedliche Positionen einfach stehen lassen, totschweigen und jeder einfach nur in "seinem Saft" schmoren darf und wir uns damit in die Komfortzone retten, dann schaden wir unserem Miteinander, letztlich zerstören wir damit sogar unsere demokratischen Grundstrukturen, die von der Konsensfindung unterschiedlicher Interessen und Strömungen leben.

      • Nochmal: Ich denke, das verbale miteinander Ringen um eine Überzeugung kann gar nicht oft genug geübt werden, damit handfester Krieg und Verachtung des Lebens vermieden wird.
    • Der Satz gibt einen zu denken: letztlich zerstören wir damit sogar unsere demokratischen Grundstrukturen

      Die Grundstrukturen sehen doch so aus, wer nicht meine Meinung ist bekommt einen Aluhhut aufgesetzt und wird in die rechte ecke gestellt. Von daher gibt es nichts zu diskutieren, Schloss vor und fertig.
    • @mfs:
      Genau dafür möchte ich "eine Lanze brechen", dass wir uns eben nicht gleich in eine Ecke stellen oder mit einer schnippischen Bemerkung abstempeln, sondern einander ernst nehmen, Zeit und Worte füreinander haben dürfen und uns nicht nur als Objekte betrachten, die wir nutzen, gebrauchen oder wegwerfen.

      Wir sind als Menschen doch mehr als ein "gefällt mir" oder "gefällt mir nicht". Wir sind beziehungsfähige Individuen, die miteinander etwas Unternehmen und gestalten können. Solche Wert zu schätzenden und entgegenkommenden Menschen habe ich dank des Forums in allen drei fränkischen Regionen persönlich kennen gelernt.
      In den Threads dagegen kommt es eigentümlicher Weise aber oft sehr schnell zu Wertungen und Konfrontation. Was ist in der Schriftform so anders als in der tatsächlichen Begegnung?
    • Jan schrieb:

      Was ist in der Schriftform so anders als in der tatsächlichen Begegnung?
      Fehlende Mimik, Betonung, Körpersprache, Gestik... Alles das, was wir von klein auf gelernt haben zu beachten.
      (vonneuem.de/kommunikation-schriftlich-oder-besser-muendlich/)

      Und da man dem Gegenüber hier auch nicht in die Augen schauen muss, nehmen sich manche, den anderen gegenüber, vielleicht doch mehr raus, als sie es bei einer persönlichen Begegnung tun würden... wie allgemein auf "sozialen" Plattformen und Netzwerken.
    • Jan schrieb:

      "Lass doch gut sein..." -
      Naja, dafür ist es eventuell jetzt zu spät, denn mein Thread ist ja schon geschrieben und geäußerte Worte kann man nicht zurücknehmen.
      Du machst es dir ganz schön einfach. Man könnte einen Moderator oder Admin bitten, den Thread wieder zu löschen. :D

      Jan schrieb:

      Ich sehe allerdings hinter der unter dem Thema Gottesdienst geführten Auseinandersetzung "der beiden" nicht nur eine sinnlose oder lästige Erscheinung.
      Dann möchte diese Diskussion doch bitte im OFF-Topic bereich (oder besser noch als PN) geführt werden und nicht in einem Thread unter "Treffen / Veranstaltungen", womit diese Diskussion rein gar nichts zu tun hat.

      Genauso dass man einen Thread im Marktplatz, wo es um kaufen/verkaufen geht, mit irgendwelchem Aberglaubens-Texten zu müllt, was absolut nichts mit einem Marktplatz zu tun hat. Noch dazu, wo Klamotten eines verstorbenen angeboten wurden. Für mich ist das einfach pietätlos. An solchen Stellen einfach mal Mund, bzw. Finger still halten.

      Jan schrieb:

      Wenn wir aber grundsätzlich unterschiedliche Positionen einfach stehen lassen, totschweigen und jeder einfach nur in "seinem Saft" schmoren darf und wir uns damit in die Komfortzone retten, dann schaden wir unserem Miteinander,
      Diskussion und Austausch lebt aber davon, dass mindestens eine Partei bereit ist, gegebenenfalls dazu zu lernen oder anderem gegenüber offen zu sein. Fandest du das an den gewissen Stellen gegeben, auf die dein Eröffnungspost zurückzuführen ist?
    • Gründet doch bitte euren eigenen Bibelkreis und hört auf andere Leute hier mit euren Vorstellungen zu penetrieren!

      Wir sülzen hier ja auch nicht alle und jeden mit unseren politischen oder religiösen Vorstellungen zu, sondern versuchen gemeinsame Mppedtouren bzw. -treffen zu verwirklichen!
      Da könnt ihr dann mit-/hinfahren und mitreden...
      :nicken: Keine Angst, wir sorgen für den schlechten Ruf :nicken:
    • @winterd
      Hallo Nachbar,
      verzeihe mir, wenn ich Deine Aussagen jetzt nicht im einzelnen zitiere und dazu Stellung beziehe. Was geschehen ist, ist geschehen.
      Deine Einwände sind (bis auf die nebensächlich Frage, ob Worte zurück genommen werden können) berechtigt und verweisen durchaus auf organisatorische Defizite.

      Aber gehe ich recht in der Annahme, dass auch Du hinter meinem Aufhänger "Gesinnungsstreit" das Anliegen "gelingende Kommunikation" siehst?
      Dann wäre nämlich die Frage vom Ende Deines in seiner Kürze sehr zu empfehlenden Textverweises, die wichtigere:
      Was ist der Zweck und das Ziel meiner/unserer Kommunikation?

      Das müsste insbesondere bei Meinungsdifferenzen (am besten wohl vorher) abgefragt werden , damit Austausch gelingt.
      Womöglich könnte da schon ein Satz wie dieser hilfreich sein:
      "XY willst Du Dich mit mir über ... austauschen? Ich habe da eine andere Meinung. "
      Das kostet natürlich Zeit und fordert unsere Emotionen heraus, aber es würde womöglich die Bereitschaft erhöhen, dazu lernen zu wollen und anderen gegenüber offen zu sein.

      Gruß - Jan
      (P.S.: Würde mich freuen, wenn wir uns um die Ecke mal zu einem Cappuccino treffen könnten.)
    • „Die beiden“ , bzw. einer davon, nämlich ich, Martin.1111 oder Peter beteiligt sich nun auch am aktuellen Thread, aber nicht darin ob „Kommunikation - ja oder nein“ richtig oder falsch ist, oder ob es hier im Forum nur um das Thema „Mopfahren“ gehen sollte, oder nicht.

      Sondern zum Grund meiner Einlassung, zum Thema Motorradgottesdienste. Ich finde, dass dies (Motorradgottesdienste) eine gute Idee ist und befürworte sie grundsätzlich. Aber nicht in der Form wie es von Cophila inhaltlich gestaltet wird.

      Gruß

      Peter
    • Ich glaube zwar das wir nicht alleine in diesen Universum sind aber nicht an einer Person, schon gar wenn die eine Kontoeinzugsermächtigung braucht. Soweit meine Meinung dazu.

      Motorradgottesdienst ? Ja warum nicht auch eine kirchliche Showveranstaltung, mehr ist das ja letztendlich nicht. Ob man deswegen ein fass aufmachen muss ? Letztendlich steht man mit der Entscheidung sowieso alleine da ob man den Überholvorgang abbricht oder durchzieht.
    • Werte Kollegen,
      es gibt im Forum eine Themenzuordnung und einzelne Rubriken. Ich halte es für unumgänglich, dass wir uns einigermaßen an diesen zur Verfügung gestellten Rahmen halten und nicht alles in einen Topf schmeißen. Auch Kommunikation braucht Regeln und eine Zweckbestimmung.
      Hier geht es nicht um Ausfahrten, Überholvorgänge oder Gottesdienste, sondern um die Art und Weise wie wir miteinander kommunizieren.
      Es ist doch niemand gezwungen, einen angebotenen Thread zu öffnen. Tue ich es aber, erkläre ich stillschweigend mein Einverständnis mich mit der Thematik und der dahinter stehenden Person zu konfrontieren.
      Ich schließe aus dem Rahmenangebot des Forums, dass es gegenüber Rede- oder Themenfestlegungen bzw. -verboten sehr zurückhaltend ist. Wie sagte Klaus doch mal in anderem Zusammenhang und sinngemäß: Irgendwann hört es von selbst auf.
    • Es hört eben leider nicht von selbst auf...
      Eine ähnliche Diskussion haben Du [Jan] und Peter vor ein paar Monaten schon zu verantworten!

      Warum wird z.B. der Thread, über Karles Tour nach Coburg, vollkommen von Peter zerstückelt um über Hexenprozesse philosophieren zu können?
      Das interessiert mich nicht, weil ich es auch in diesem Thread nicht erwarte!

      Ein paar Tage später, anderes Thema aber die gleiche Prozedur...
      Die Löwensteiner Platte - was soll das anmaßende Geschriebe über Leute, welche dort ihren Kaffee trinken wollen?


      Macht einen eigenen Thread auf, nennt ihn wir Ihr möchtet, da kann man übrigens auch Statements rein kopieren und sein Kommentar dazu geben aber hört bitte endlich auf überall Euren Senf dazu zu geben.

      Danke!
      Umfallen ist keine Schande, Liegenbleiben schon!

      Thomas